Energie & Gesellschaft

Die Veränderungen im Energiesystem werden unser Land in den kommenden Jahrzehnten stark prägen. Die Entscheidungen über die Zukunft der Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie werden viele komplexe, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte haben.

Die Diskussion über den ökonomisch und ökologisch besten Weg der Energieversorgung hat gerade erst begonnen und wird in allen gesellschaftlichen Schichten geführt werden; dabei wird die Leidenschaft dieses Diskurses in den kommenden Jahren deutlich zunehmen.

Das Leipziger Institut für Energie bringt sich engagiert in diese Diskussion zur Energiewende ein: Als unabhängige Institution, die auf Grundlage von Fakten und Sachargumenten präzise und praxisnahe Lösungen findet und wertneutrale Antworten gibt.

Gesetzgebung und Förderpolitik

Neue Gesetze oder Förderprogramme bestimmen als politische Vorgaben die Schritte und Ziele der Energiewende. Sie müssen in die Sprache der Marktwirtschaft übersetzt werden und sich in der Umsetzung bewähren, um eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten.

Das Leipziger Institut für Energie evaluiert Gesetze, Verordnungen und Förderprogramme und prüft ihre Wirkung durch begleitende Monitoringverfahren. So werden die politisch beabsichtigten Ziele transparent und es kann ermittelt werden, ob die erhofften Wirkungen auch eintreten. Das Institut befragt dazu die relevanten Akteure, überprüft Praxisbeispiele, rechnet Modelle durch und analysiert die vorgegebenen Szenarien.

So erhalten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Hinweise und Empfehlungen, ob sich der eingeschlagene Kurs auf dem Zielpfad befindet oder nötigenfalls korrigiert werden sollte, um die begrenzten politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ressourcen zielgenau einzusetzen.

Diskussion und Akzeptanz

Das Leipziger Institut für Energie unterstützt öffentliche Institutionen wie auch Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung fachlich fundierter und zielgruppengerecht aufbereiteter Kommunikationsstrategien und -maßnahmen.

Ein Schwerpunkt der Beratungstätigkeit ist die Mitarbeit beim „Participation Management“, ein Kommunikationskonzept zur Steigerung der Akzeptanz von Groß- oder Infrastrukturprojekten. Kern des Participation Management ist der strukturierte Dialog aller relevanten Stakeholder eines Groß- oder Infrastrukturprojekts mit dem Ziel, bereits im Vorfeld bzw. ergänzend zu den gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren einen größtmöglichen Konsens zu erzielen.

Gerade im Bereich der öffentlichen Institutionen ist die Kommunikation insbesondere für einen effizienten Know-how-Transfer von zentraler Bedeutung: Wenn wertvolle Erfahrungen mit neuen Technologien, die oft mit Hilfe öffentlicher Gelder gewonnen wurden, zeitnah und zielgerichtet verbreitet werden, lassen sich teure Wiederholungsfehler vermeiden.