EEG-Novelle 2016: IE-Studie zum einstufigen Vergütungsmodell für Wind

12.12.2015

Mit der EEG-Novelle 2016 wird u.a. das Ausschreibungsverfahren für den künftigen Zubau bei Windenergieanlagen konzipiert. Das IE Leipzig hat bereits von 2012 bis 2015 die zuständigen Bundesministerien beim Monitoring und EEG-Erfahrungsbericht für die Windenergie unterstützt.  

Jetzt wurde im Auftrag des Landesverbandes Erneuerbare Energien e.V.  NRW (LEE NRW) und des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MKULNV NRW) vom IE Leipzig eine Studie zu einem einstufigen Vergütungsmodell für die Windenergie konkretisiert und berechnet (Okt. 2015). Das einstufige Modell hat Eingang in das Eckpunktepapier (Dez. 2015) zur EEG-Novelle 2016 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefunden.
Im Rahmen des Bieterverfahrens sollen unterschiedliche Gebotspreise mittels Korrekturfaktoren für unterschiedliche Standortqualitäten vergleichbar gemacht werden. Das Eckpunktepapier greift damit Ergebnisse der IE-Studie auf.
 Aus Sicht des IE Leipzig befindet sich das BMWi mit der einstufigen Vergütungsregelung auf dem richtigen Weg zu einer transparenten Vergütungssystematik.
Nicht nachvollziehbar ist weiterhin das Vorgehen, gute Standorte über eine attraktivere Vergütung besonders anreizen zu wollen und schlechteren Standorten keine angemessene Vergütung zu gewähren. Eine logische Erklärung für diese politische Vorgehensweise ist nicht vorhanden und benachteiligt alle weniger windhöffigen Standorte vor allem außerhalb der Küstenregionen im bevorstehenden Ausschreibungsverfahren. 

Weitere Informationen und die IE-Studie sind im Internet beim LEE NRW zu finden.