Geothermie und Photovoltaik auf dem Prüfstand

11.07.2013

Evaluation des 5. Forschungsrahmenprogramms Erneuerbare Energien

Der stetige Ausbau der erneuerbaren Energien wird in der Öffentlichkeit als ein unaufhaltsamer „Selbstläufer“ wahrgenommen. Der Weg dorthin war und ist aber nur erfolgreich, wenn die Technologien durch Forschung kontinuierlich weiter entwickelt werden. Inwiefern die Forschung erfolgreich und zielgerichtet ist, muss regelmäßig kritisch analysiert werden.

Die Prognos AG (Federführung), Deutsche WindGuard GmbH sowie Leipziger Institut für Energie GmbH evaluieren zwischen Mai 2013 und Juni 2014 die Forschungsförderung zu den erneuerbaren Energien durch das 5. Energieforschungsprogramms (5. EFP) im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Natur und Reaktorsicherheit.

Inhaltlich legte das 5. EFP den Fokus auf die Verbesserung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien. Für die erneuerbaren Energien war es Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf dem Weltmarkt für erneuerbare Energien zu verbessern, möglichst die Technologieführerschaft zu erreichen und umweltfreundliche Technologien zu entwickeln. Wichtig waren dabei die Steigerung der Wirkungsgrade und die Kostensenkung.

Die Förderung umfasste Projekte aus den Feldern Photovoltaik, Windenergie, Hochtemperatur- und Niedertemperatur-Solarthermie, Geothermie, Wasserkraft und Meeresenergie, ökologische Begleitforschung, übergreifende Forschungsthemen für erneuerbare Energien sowie internationale Aktivitäten.
Evaluiert werden rund 900 Projekte von 380 Zuwendungsempfängern. Das Gesamtvolumen der Fördermittel betrug ca. 710 Mio. €. Das Leipziger Institut für Energie analysiert dabei die rund 360 Projekte zur Geothermie und Photovoltaik mit einem Fördermittelvolumen von über 300 Mio. €.