Windenergie an Land - Ausschreibungen und Regionalisierung

04.06.2015

Bei der Erarbeitung eines Ausschreibungsmodells für die Windenergie an Land zählt die Sicherstellung der räumlichen Verteilung des Anlagenzubaus über Gesamtdeutschland zu den Knackpunkten. Das IE Leipzig hat hierzu Analysen durchgeführt und die Ergebnisse auf einem Fachworkshop des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Ländern und der Branche vorgestellt.

Es wurde analysiert, wie die Struktur für das bestehende Referenzertragsmodell, das derzeit die standortdifferenzierte Vergütung nach EEG regelt, angepasst werden könnte, um im Rahmen von Ausschreibungen eine ausgewogene standortdifferenzierte Vergütung zu ermöglichen.

Die Ergebnisse wurden in einem Kurzbericht zusammengefasst und auf dem vierten Fachworkshop des BMWi zu Ausschreibungen für Windenergie an Land präsentiert (1.06.2015).

4. Fachworkshop BMWi

Vortrag IE Leipzig

Kurzbericht IE Leipzig

Damit liefert das IE Leipzig einen weiteren Baustein im Rahmen des Diskussionsprozesses zu Ausschreibungen für die Windenergie an Land. Bereits im Februar 2015 erschien eine Marktanalyse, die mit dem Schwerpunkt für die Jahre 2012 bis 2014 die aktuellen Entwicklungen zum Ausbau der Windenergie u.a. aus den Betrachtungswinkeln der Standortqualitäten sowie zur  Struktur des Anlagenbestands in Deutschland nach Anlagenanzahl und Leistung zeigt.

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